Angst überwinden

Angst und Angst sind zweierlei

Angst ist eine natürliche Reaktion, die sowohl Mensch als auch Tier ( ja, angeblich sogar den Pflanzen) evolutionär angeboren ist. Die körperlichen Reaktionen, die mit ihr einher gehen, sind Beweis genug: aufgerissene Augen, geweitete Pupillen, gesträubte Nackenhaare, Gänsehaut, Schweissausbrüche, Herzrasen, Zittern, etc. 

Doch Angst ist im Grunde ein Schutzmechanismus, der das Überleben sichern soll. Hormonelle und vegetative Reaktionen machen den Bedrohten schneller und aufmerksamer, unterscheiden zwischen Flucht oder Kampf, bereiten die Muskulatur vor und hemmen sogar das Schmerzempfinden. Ohne Angst wäre die Menschheit bereits zu Zeiten des Säbelzahntigers ausgestorben.

Wege der Angst

Auf dem Pfad der Angst hat unser Gehirn verschiedene Möglichkeiten. Die eine führt vom Thalamus direkt zur Amygdala, sozusagen die Direttissima, die zwar schnell, aber auch fehleranfällig ist. Der andere Pfad führt vom Thalamus über den Umweg von Cortex und Hippocampus zur Amygdala, was zu Folge hat, dass Erfahrungen und Analysen mit einfliessen. Dieser Weg ist doppelt so lang und lässt uns nach dem ersten Schrecken erkennen, dass das nächtliche Geräusch kein Killer sondern eine Katze war. Das Gehirn korrigiert hier sehr schnell und verwandelt Panik in Erleichterung. Weil unser Gehirn extrem lernfähig ist, wird uns dasselbe Geräusch beim nächsten Mal sofort an die Katze denken lassen.

Angst ist erlernbar

Wie die meisten anderen Spezies sind auch wir auf die Erfahrungen anderer angewiesen. Das führt einerseits dazu, dass wir nicht alle negativen Erfahrungen selbst machen müssen, andererseits aber entwickeln wir so auch Ängste durch Fremdbestimmung. Zum Beispiel haben sich schon Generationen vor Hunden gefürchtet, weil Urahn X als Kind gebissen wurde und diese Angst zum Familienerbe gemacht wurde. Diese Erbangst verhindert jeglichen Kontakt mit Hunden und somit positive Erfahrungen. So ist mit vielen Dingen, und unser Informations-überladenes Zeitgeschehen lässt die Angstentwicklung boomen. Die Liste der Phobien ist unfassbar umfassend und enthält äusserst seltsam anmutende Ängste, wie etwa die "Euphobie - Angst vor guten Neuigkeiten", die "Bibliophobie - Angst vor Büchern", oder die "Xanthophobie - Angst vor der Farbe Gelb". Doch auch wenn die jeweils empfundene Angst für Aussenstehende noch so unverständlich erscheinen mag, die Person die mit dieser Angst lebt, leidet unter den selben Symptomen, die oben beschrieben worden sind.

Angst ist verlernbar

Zum Glück ist unser Limbisches System lernfähig und dankbar für neue Erfahrungen. Hypno-Coaching führt hier zu phantastischen Erfolgen, denn mithilfe des Trance-Zustandes erkennen Sie die Ursachen Ihrer Ängste selbst. Ihr Unbewusstes kennt sowohl ihre Erfahrungen, als auch Ihr Erlerntes. Gemeinsam spüren wir Ihre Blockaden auf und eliminieren sie. Sie selbst erkennen den Weg aus dem Dilemma, denn Ihr Unbewusstes wird Sie mit kreativen Möglichkeiten und Ideen überraschen, die Ihnen ein Leben voll Zuversicht und Freiheit ermöglichen können.

Das einzige was wir zu fürchten haben, ist die Furcht selbst

Der französische Philosoph Michel de Montaigne bringt es auf den Punkt. Es gibt nichts, was Sie zu fürchten haben, denn Ihr Unbewusstes ist ihr mutiger Anführer in Ihrem Inneren. Das einzige was wir tun müssen ist lediglich, Sie daran zu erinnern - und schon ist Ihre Angst besiegt.