Einschränkungen erkennen & ausräumen

Eine Herausforderung, die sich als Problem tarnt

Wer kennt sie nicht, die Situationen, die einen dermaßen fordern, dass die Hälfte auch gereicht hätte. An diesen Lebenslagen, die einem alles abverlangen, wachsen wir. Wir funktionieren, weil nicht zu funktionieren keine Option wäre. Von unserem Funktionieren hängt unser Überleben ab, auch wenn die heutigen Herausforderungen in den meisten Fällen weniger prekär sind, als die Begegnung mit dem Säbelzahntiger von anno dazumal. Eine Herausforderung anzunehmen ist sinnvoller, als ein Problem zu wälzen, und genau diese Erkenntnis zu verinnerlichen, ist unsere erste Herausforderung.

Einschränkungen sind bloss Abzweigungen

Wer auf eine Einschränkung in seinem Wirkungsbereich stößt, tut gut daran, sie aus dem Weg zu räumen. Aber auch zur Beseitigung von Einschränkungen gibt es verschiedene Ansätze. Es gibt Einschränkungen, bei denen es sich um naturgegebene Grundvoraussetzungen handelt, die zu akzeptieren sind. Das wahre Genie des Menschen zeigt sich auch in solchen Situationen. Ein Klavierkonzert mit den Zehen zu spielen, weil es einem an Fingern fehlt, wäre so ein Beispiel, bei dem die Einschränkung durch die Erschaffung neuer Ausdrucksmittel eliminiert wird. Sollte es aber meine Einschränkung sein, einfach nicht Klavier spielen zu können, obwohl ich mit zwei gesunden Händen gesegnet bin, so ist das Erlernen dieser Fertigkeit genau die "Abzweigung", die ich in diesem Fall einschlagen kann. Wie virtuos auch immer mein Klavierspiel schließlich sein wird steht auf einem anderen Blatt, die empfundene Einschränkung jedenfalls habe ich beseitigt. Darauf darf ich stolz sein, denn ich habe mich weiter entwickelt. Neue Fertigkeiten zu erlangen führt im Gehirn zu Wachstum, der so genannten "Neuronalen Plastizität". Es gehört zu den Grundvoraussetzungen eines glücklichen Lebens, sich selbst anzunehmen, mit oder ohne Einschränkungen.

Mit sich selbst im Einklang sein

Bereits im Kleinkind-Alter findet der Mensch sehr schnell heraus welche Register er ziehen muss, um bestimmte Ziele zu erreichen. Dass Lachen oder Weinen im Grunde Zahlungsmittel am Weg zur Triebbefriedigung ist, ist eine der ersten Erkenntnisse die wir erlangen. Irgendwann bemerken wir, dass uns manches weniger leicht fällt als anderen und umgekehrt. Wir erkennen unsere Talente ebenso wie die Dinge, die uns nicht so liegen. Sich aber nur dem zuzuwenden, das man ohnehin mit Leichtigkeit meistert, wäre ein grosser Verlust. Denn es sind jene Fertigkeiten, die einen fordern, die sich nicht an einen verschenken, an denen man wächst.

 

Nach den Sternen greifen

"Du sollst nicht nach den Sternen greifen..."- ein Spruch wie ein Korsett. Er weist den Menschen in seine Schranken, hält ihn klein und beschränkt. Ich meine, es ist etwas Großes, sich um Großes zu bemühen. Greifen wir doch bitte nach den Sternen, vielleicht können wir ja wenigstens den Mond berühren. Und selbst wenn nicht, haben wir uns nach der Decke gestreckt, unsere Grenzen ausgedehnt für einen neuen Versuch, sie zu überwinden. Wir sind im Stande Grosses zu vollbringen, denn der Parameter der Grosses definiert, liegt ebenfalls in uns selbst! Im Hypno-Coaching finden Sie nicht nur den Weg zu Ihrem "Inneren Grossen", dem Unbewussten, sondern erfahren auch heraus, wie Sie es zu Ihrem kongenialen Partner machen!