Moxibustion

Heilung durch Feuer mit Moxibustion

Bei dieser Therapie werden bestimmte Körperpunkte mit Hitze gereizt, bis der Patient einen kurzen spitzen Impuls wahrnimmt, das sogenannte „DeQi“-Gefühl. Die Methode, die auch einfach Moxen genannt wird, stammt aus der traditionellen chinesischen Medizin und hat sich in der Zwischenzeit bis in die westliche Welt ausgebreitet. Erstmals wurden die hervorragenden Effekte von Moxibustion von einem japanischen Arzt. „Moxa-Doktor Hara Shimetaro stellte fest, dass nach der Moxa Therapie die roten und weißen Blutkörperchen deutlich zunahmen und auch eine höhere Anzahl von Kalzium und Antikörpern wurden ebenfalls im Blut festgestellt.

Wir funktioniert Moxibustion?

Im Endeffekt funktioniert es gleich, wie die Akupunktur. Jedoch werden die Meridiane nicht mit Nadeln aktiviert sondern durch Hitze. Dabei werden ganz traditionell getrocknete Fasern von Beifußblättern („moxa“) verbrannt. Das Kraut glimmt dabei NICHT auf der Haut, sondern dicht über der Haut. Ich selbst verwende in meiner Praxis für Naturheilkunde einen speziellen Aplikator, damit immer genügend Abstand zur Haut gehalten wird. Sobald der Patient andeutet, dass das Hitzegefühl vorhanden ist, wird die Moxazigarre ein wenig entfernt, um dann eine Wiederholung durchzuführen.

"KALTE" BESCHWERDEN MIT DER HITZE BEKÄMPFEN

Vor allem bei chronischen „feuchten“ und „kalten“ Krankheiten wird Moxibustion angewandt. Doch auch Erschöpfungen oder Depressionen können mit der Hitze behandelt werden. Bei Beschwerden wird bei der Moxibustion die Kraft der Wärme genutzt, damit die Energie wieder richtig im Körper fließen kann.  Außerdem wirkt diese Methode gegen das Yin und somit auch gegen die Kraftlosigkeit und die Leere.